Revisionskartierung Wallefelder Hülloch
Nachdem wir in 2011 erhebliche Neuentdeckungen im Wallefelder Hülloch gemacht haben, haben wir nun mit der Revisionskartierung der letzten Vermessung von 1989 begonnen.
Nachdem wir in 2011 erhebliche Neuentdeckungen im Wallefelder Hülloch gemacht haben, haben wir nun mit der Revisionskartierung der letzten Vermessung von 1989 begonnen.
Die Arbeiten in der Ebbinghauser Höhle sind nun soweit abgeschlossen.
Bei mehreren Einsätzen in den letzten Wochen haben wir die Vermessung
beendet und uns alle möglichen Fortsetzungen genau angesehen.
Aber selbst Grabungen im flüssigen Schlamm oder gar im Wasser liegend
brachten kaum Erfolge.
Am letzten Samstag gab es dann noch einmal ca. 30m Neuland.
Die Gesamtlänge liegt jetzt bei 464m - die 500m Marke konnten wir leider
nicht knacken.
Wir haben damit begonnen, unseren Nachwuchs-Höhlenforschern, die das letzte Jahr dazugestoßen sind, die Einseiltechnik näher zu bringen.
Die Kluterthöhle mag eine Horizontalhöhle sein, hat aber bei 12 m Dicke der Kalkschicht doch einige Ecken, in denen man Schachttechniken üben kann.Am letzten Samstag haben wir nach längerer Pause die Vermessungsarbeiten in
der Ebbinghauser Höhle wieder aufgenommen.
Wie man an den glücklichen Gesichtern sehen kann, hatten alle Spaß daran -
obwohl die Umstände schon sehr schwierig sind. Es ist alles extrem eng und
sehr schlammig.
Eine interessante Fortsetzungsmöglichkeit haben wir auch entdeckt, dort muss
aber noch gegraben werden.
Momentan kann wegen Umbauarbeiten an der Beleuchtungsanlage der Königssee der Kluterthöhle problemlos betaucht werden.
Im Januar haben wir mehrere Touren in die Kückelhauser Klutert unternommen, um die Inschriften zu dokumentieren, Speleogenetische Untersuchungen vorzunehmen, fotos zu machen und was sonst noch zu einer ordentlichen Höhlendukumentation gehört zu erledigen.
Der Zugang ist recht abenteuerlich, weil der Einstieg sich Mitten auf einem Sportplatz befindet und durch einen Regenwasserkanal führt - mit grossen Chancen auf eine kalte Dusche.Der Jahresanfang 2012 sah uns bei Versuchen, wie man digital Gangprofile vermessen kann.
Ergebnis: Es geht, aber es ist noch viel Entwicklung nötig, bis das ganze praktisch, bequem, schnell und billig ist.In der Dezember-Ausgabe des Magazins "Blickpunkte" war auf Seite 14f ein Bericht über die Arbeit des Arbeitskreises Kluterthöhe und unsbesondere unseres Vorsitzenden Stefan Voigt.
Den Schacht, denn wir in Gummersbach untersuchen, haben wir die letzten Wochen immer weiter abgesenkt.
Allerdings werden die Blöcke immer größer, die Wände immer fragwürdiger und es gibt zu viele Klüfte, um die Hoffnung auf eine weitere befahrbare Fortsetzung zu fördern.
Bei erner Tauchaktion in der Kluterthöhle ist es gelungen eine Tauchstrecke zu entdecken und zu betauchen, die vom Ostsee in den "Orkus" führt.
Die Unterwasservermessung der engen, schlammigen Strecken ist eine Herausforderterung und wir müssen die Daten noch gründlich auswerten, aber es könnten sogar zwei Verbindungen zwischen Ostsee und Orkus bestehen.